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Sa 14.10.2017 Aliceplatz
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Fall 1: Goetheruh

Ganz Weimar fiebert den Feierlichkeiten zur "Kulturhauptstadt" Europas 1999" entgegen. Doch mitten in den Vorbereitungen werden aus dem berühmten Goethehaus wertvolle Exponate gestohlen. Die einzigen Hinweise sind Zitate des Dichters, die der Täter an Stadtrat Kessler sendet. Hendrik Wilmut, Dozent für Literaturgeschichte in Frankfurt am Main und ausgewiesener Goethe-Kenner, wird von Kessler gebeten, diese Zitate zu analysieren. Langsam und geduldig tastet sich Wilmut durch die Literatur und die Psyche des Täters - ohne zu ahnen, dass er damit nicht nur sich selbst in größte Gefahr bringt...
Ein Kriminalroman ganz im Zeichen
des Dichterfürsten.
Fesselnde
Krimiunterhaltung
und zugleich
ehrfurchtsvoller Streifzug durch
die Weimarer Klassik .

ISBN 978-3839210451
Gmeiner-Verlag, Meßkirch
Ladenpreis: 11,90 €
Taschenbuch, 374 Seiten

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Welche Art Kriminalroman
ist Goetheruh?

Goetheruh ist ein Roman,
der auf eine spannende Art
zum Kennenlernen von Goethes Gedichten anregt. Dabei haben die Gedichte jedoch keinen isolierten Selbstzweck, sondern stellen das Gerüst der Handlung dar. Goetheruh ist kaum einem der aktuellen Genres zuzuordnen. Es ist kein Roman über blutrünstige Serienkiller, Bibelcode-Knacker oder forensische Anthropologen, kein historischer Krimi und kein Fantasy-Roman. Der Begriff Literaturkrimi kommt diesem Buch wohl am nächsten. Goetheruh ist ein Krimi, der ohne Mord auskommt. Goetheruh ist ein Thüringen-Krimi.

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Leseprobe:

>Bis zu den Ereignissen dieses Sommers hatte ich ganz selbstverständlich angenommen, die Wahrheit sei eindeutig und unbestechlich. Diese Wahrheit, die seit meiner frühen Kindheit feststand wie in Stein gemeißelt, eine unumstrittene Landmarke des Lebens, immun gegen jegliche schizophrene Angriffe.<

                                                  ***
>Die Gegenwart war ihm zuwider. Er liebte die Vergangenheit. Und er liebte seine Stadt. Die Vergangenheit war hier allgegenwärtig mit all den berühmten Literaten, Musikern und Philosophen. In Gedanken wiederholte er manchmal die Inschrift der kleinen Anzeigetafeln unter den Straßenschildern, zum Beispiel: ›Franz Liszt, Komponist, 1811–1886‹. Er prahlte gern vor sich selbst mit seinem Wissen. Das gab ihm Sicherheit. Die anderen konnten das nicht verstehen. So behielt er sein Wissen für sich, nur der Großvater, der hatte ihn verstanden, und sogar mehr als das: Er hatte ihn respektiert. Die großen Söhne seiner Stadt bewegten ihn, die Berühmten, die Geistreichen. Am liebsten hätte er sich selbst in diese sagenumwobene Kette von kunstdurchtränkten Männern eingereiht. Sein eigener Name auf einem Straßenschild, dieser Gedanke sorgte für eine Gänsehaut auf seinen dünnen Unterarmen. Er bewunderte vor allem die Wortgewandten, die Schriftgewaltigen. Goethe war sein absoluter Favorit, sein Stern am Himmel der Vergangenheit. Er hatte fast alle seine Werke gelesen. Goethe konnte mit seinen Worten bewegen, ja sogar mit seinen Worten liebkosen. Doch er konnte auch mit Worten Menschen zum Äußersten treiben.<
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Danksagung

Ich danke allen lieben Menschen, die mir bei dem Projekt Goetheruh geholfen haben, sei es durch Korrekturlesen, Verbesserungsvorschläge, Fachinformationen, persönlichen Eindrücke oder Motivieren des Autors

Presselinks:

hr4 Radio-Interview: >HIER<
Presseartikel OP-on
line: >HIER<
Jahresbericht 2013 des Gymnasiums Immenstadt: >HIER<

 

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